Gesundheitswetter (Köln Porz)

 

 

Aktuelles Gesundheitswetter (Ein Service von www.wetterbote.de)

 

 

 

Biowetter

Biowetter hat sich im deutschsprachigen Raum als der Versuch, mögliche Auswirkungen bestimmter Wetterlagen auf den Körper zu beschreiben durchgesetzt. Bereits einige Studien haben in der Vergangenheit gezeigt, dass tatsächlich Wetterveränderungen bei körperlich untrainierten Menschen Beschwerden auslösen können. Solche Menschen werden auch als „Wetterfühlige“ bezeichnet. Eine tägliche Kontrolle der Biowetter-Vorhersagen kann helfen die Reaktionen des eigenen Körpers zu verstehen und effektiv entgegenzuwirken (z.B. durch Bewegung an der frischen Luft).

 

Pollenflug

Rund sieben Millionen Deutsche leiden jährlich an Heuschnupfen. In den meisten Fällen sind Pollenflüge der Grund für diese allergische Reaktion des Körpers. Dabei berühren die Befruchtungszellen der Pflanzen die menschliche Schleimhaut und entleeren dort ihren Zellinhalt. Welche Pollen bei Ihnen die Allergie auslösen, sollte individuell durch Tests beim Arzt geklärt werden. Danach können Sie sich durch Beobachtung täglicher Pollenflug-Vorhersagen gezielter auf Heuschnupfen vorbereiten.

 

UV Werte

Starke UV-Strahlen können langfristig bei Menschen ohne ausreichenden Schutz zu Augen- und Hauterkrankungen führen. Die bekannteste Entzündung, welche durch UV-Strahlen verursacht wird ist der Sonnenbrand (medizinisch:UV-Erythem). Das Risiko eines Sonnenbrandes hängt von der Dauer und Intensität der Sonneneinstrahlung, sowie vom individuellen Hauttyp und den persönlichen Hautschutzmaßnahmen ab. Deshalb informieren Sie sich vor längeren Aufenthalten in der Sonne über die tagesaktuellen UV-Werte, und treffen Sie rechtzeitig Schutzmaßnahmen für sich und vor allem für die Kinder.

 

Ozon Werte

Typischste Symptome bei hohen Ozon Werten sind Augenbrennen, juckende Schleimhäute in Nase und Rachen, Schluckbeschwerden und Hautirritationen. Die Reaktionen können dabei in Abhängigkeit von der Dauer des Aufenthaltes in ozonreicher Luft und der Intensität der Tätigkeit mehr oder weniger stark auftreten. Besonders den Sporttreibenden wird empfohlen ihre Aktivitäten an folgenden Grenzwerten zu orientieren:

  • Ozonkonzentration bis zu 180 µg/m3: Hierbei sind keinerlei gesundheitliche Beeinträchtigungen zu erwarten. Gelegentliche Überschreitungen sind bedeutungslos. Bis zu 180 µg/m3 sind allgemein keine besonderen Verhaltensempfehlungen erforderlich.
  • Ozonkonzentration ab 180 bis 360 µg/m3: Vorsorglich sollten Personen, die gegenüber Luftschadstoffen erfahrungsgemäß empfindlich reagieren, mehrstündige körperliche Anstrengungen (insbesondere sportliche Ausdauerleistungen) meiden.
    Einige Lungenfunktionswerte können sich ozonbedingt unter sportlicher Betätigung verschlechtern, so dass auch ohne subjektive Beschwerden die körperliche Leistungsfähigkeit bei Ausdauerleistungen eingeschränkt sein kann. Bei Kurzzeitbelastungen spielt dies keine nennenswerte Rolle.
  • Ozonkonzentration ab 360 µg/m3 (Ozonwarnstufe): Es sind allgemein akute Symptome wie Augenbrennen und Reizung der Atemwege möglich. Von länger andauernden Betätigungen wird abgeraten.

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